Liebe AWO-Freunde,

die 1919 von Marie Juchacz ins Leben gerufene Arbeiterwohlfahrt hat an ihren Grundwerten „Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit“ nichts verloren. Im Gegenteil, sie werden wichtiger denn je um die Gesellschaft nicht zu spalten. Doch immer schwieriger wird es, für die ständig neuen Herausforderungen im demografischen und sozialen Wandel Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich für diese AWO Werte einsetzen und engagieren. Unsere Arbeit sehen wir als qualifizierte Dienstleistung, die Achtung und Anerkennung findet und unserem Wunsch entsprechend überwiegend den Menschen zukommt, die sonst von sozialer Ausgrenzung bedroht wären.

Wir bieten Unterstützung bei der Vereinbarung von Familie und Beruf mit unseren AWO-Kids-Angeboten, wir bieten Arbeitsplätze an für Menschen ohne Perspektive, wir zaubern mit Geschenken zum Schulanfang oder Ausflügen ein Lächeln in die Gesichter von Kindern oder helfen mit unseren Angeboten in den drei Sozialkaufhäusern Möglichkeiten sich nett einzurichten oder sich selbst einen Wunsch zu erfüllen.
Wir sind für Menschen da, die uns brauchen und dankbar sind. Ich möchte nicht verhehlen, dass wir, um die Hilfen beibehalten zu können, auch auf Unterstützung angewiesen sind, ob als ehrenamtlicher Helfer/in, als AWO-Mitglied oder als Spender für einzelne Aktionen. Wenn Sie beim Lesen merken dass auch Sie helfen könnten und wollen, würde mich das sehr freuen.

Der Kreisverband der AWO gliedert sich in zwei Ebenen. Zum einen ist dies die Ebene der Ortsvereine. Im Kreisverband Lörrach gibt es davon 11 Stück mit ca. 900 Mitgliedern. Weitere Informationen über die einzelnen Ortsvereine und deren Angebote finden Sie hier: Ortsvereine. Daneben gibt es die Ebene des Kreisverbandes. Hier gibt es neben dem ehrenamtlich tätigen Kreisvorstand eine hauptamtliche Strukur mit Kreisgeschäftsstelle und Projekten mit bezahlten Arbeitskräften. Derzeit arbeiten knapp 50 Mitarbeiter beim Kreisverband: in unseren Sozialkaufhäuser „Schatzkästlein“, „Schatzinsel“ und „Schatzstübli“, bei den „AWO-kids“-Betreuungen, in Jugendprojekten und im Büro.

Hannelore Nuß

Kreisvorsitzende

Der gewählte Kreisvorstand aus den Ortsvereinen heraus setzt sich aus den folgenden ehrenamtlichen AWO – Mitgliedern zusammen:

 

Der neu gewählte Vorstand v.links
Michael Schröder, Cindy Jäkel, Hannelore Nuß, Christel Campagna, Karl Argast, Rudi Steck, Klaus Weber (es fehlen Jacqueline Dumont, Claudia Kohleiss-Rottmann, Bernd Ilsen)

 

1. Kreisvorsitzende: Hannelore Nuß; OV Rheinfelden
2. Vorsitzende: Karl Argast, OV Zell im Wiesental

Schriftführerin: Christel Campagna, OV Grenzach Wyhlen
Beisitzer / innen:
Bernd Ilsen: OV Kandern
Cindy Jäckel: OV Hausen
Claudia Kohleiss-Rottmann: OV Rheinfelden
Jacquelilne Dumont: OV Rheinfelden
Rudi Steck: OV Steinen
Klaus Weber: OV Minseln
Michael Schröder: OV Schönau

Kreis AWO zeigt Stabilität in herausfordernden Zeiten

In der stattgefundenen Kreisdelegiertenkonferenz (6.10.2023) des AWO Kreisverbandes Lörrach im Bürgertreffpunkt Gambrinus in Rheinfelden zeigte sich die AWO Kreisvorsitzende Hannelore Nuß erfreut über die Anzahl der anwesenden Delegierten aus den 12 Ortvereinen.

Besonderen Dank für die Treue und die Arbeit sprach die Kreisvorsitzende allen für die AWO ehrenamtlich Tätigen und den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisverbandes aus.

In einer Zeit, in der sich Egoismus, Armut, Einsamkeit und Gewalt immer mehr ausbreitet, ist es wichtig, dass die AWO sich diesen Trends entgegenstellt. Dazu braucht es ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die laut Nuß immer schwerer zu finden sind.

Die Kreisgeschäftsführerin Ina Pietschmann berichtete den Delegierten über die Entwicklung der AWO-Kids im Jahre 2022. Die Standorte Leopoldschule- Weil am Rhein, Hans-Thoma-Schule Haltingen und Wiesentalschule in Maulburg wurden an die Gemeinden abgegeben, da der Wunsch der Gemeinden bestand, die unterschiedlichen Betreuungsangebot zusammenzuführen.

2022 wurde durch Jacqueline Dumont das Projekt „Naturgarten mit Herz“ in Schwörstadt in Kooperation mit der Gemeinde Schwörstadt, dem Jobcenter und dem Kinderbildungszentrum Schwörstadt ins Leben gerufen. Petra Lang stellte den Delegierten das Projekt vor. Auf einem von Schwörstadt zur Verfügung gestellten Grundstück wurde u.a. durch Spenden des KIBIZ, von Aldi und Privatpersonen ein Wildzaun mit zwei Toren und Komposttoilette errichtet, Beete angelegt und Gemüse und Obst angebaut. Dieses Projekt soll durch das Mitwirken Langzeitarbeitsloser eine Perspektive für Ihre Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt eröffnen. Zu Beginn hat es gut begonnen, im Moment werden Teilnehmer des Jobcenters kräftig gesucht. Dennoch blickt die Leiterin Petra Lang hoffnungsvoll in die Zukunft.

Die von der Kreis AWO geführten Sozialkaufhäuser werden wieder verstärkt angenommen und immer mehr gebraucht. Besonders erfreulich ist die Mitarbeiterbindung. Zum Teil sind Mitarbeiter*innen seit Öffnung des Schatzkästleins für die AWO tätig.

Die von Pietschmann vorgelegte Bilanz für 2022 zeigt, dass die AWO in 2022 gut gewirtschaftet hat. Der Kassenrevisor Christian Leszkowski bestätigte die korrekte Kassenführung und empfahl die Entlastung des Kreisvorstandes. Obwohl der Bericht der Wirtschaftsprüfung noch nicht vorliegt, wurde von Diesem per Mail bestätigt, dass die Prüfung des Jahresabschluss 2022 keine Beanstandungen aufweist.

Aufgrund der hervorragenden Vorbereitung gab es keine Rückfragen der Delegierten, welche den Kreisvorstand auch einstimmig entlasteten.

Im weiteren Verlauf der Konferenz wurden einige geringfügige Änderungen in der Satzung des Kreis-AWO einstimmig verabschiedet.

Die Vorstellung der Arbeit der Ortsvereine durch die Ortsvereinsvorsitzenden bildet den Abschluss der Konferenz.

Die Aktivitäten der Ortvereine sind im Kinder-Jugendbereich und im Seniorenbereich vielfältig und tragen zu einem guten Miteinander verschiedenen gesellschaftlichen Schichten bei.

Mit einem Dank der Kreisvorsitzenden für die hervorragende Arbeit der Ortvereine und der Kreisgeschäftsführerin Ina Pietschmann endete die Konferenz.

Kreisverband Presseberichte

Kreis-AWO braucht mehr Ehrenamtliche

BZ-Redaktion, Di, 31. Oktober 2023

Wie langzeitarbeitslosen Menschen im Landkreis Lörrach geholfen werden kann


Michael Rimkus, stellv. GF vom Jobcenter im Gespräch mit der LIGA im Glashaus, badische-zeitung vom 19.10.2023

Abschied von Franziska Koger
www.badische-zeitung.de, 13.1.2022

Arbeiterwohlfahrt im Kreis Lörrach muss neue Wege gehen
erschienen am 15.10.2021 BZ-Plus

Ali: AWO leistet wichtige Arbeit
erschienen am 1.9.2021 auf badische-zeitung.de