Mutter – Kind – Kuren

Es gibt Lebenssituationen, die einem Menschen einfach zu viel werden können: eine schwere Krankheit, Eheprobleme, große Umstellungen und ähnliche Stressfaktoren. Oft sind Ausgebranntheit, körperliche und seelische Erschöpfung die Folge. Und auch an den Kindern gehen solche Situationen nicht spurlos vorbei. Deswegen gibt es Die Mutter- und Kind-Kuren.

Was ist eine Mutter-Kind-Kur?

Eine Mutter-Kind-Kur bedeutet Abstand von den Dingen, die Sie belasten. Zeit für sich selbst und das Kind. Die Mutter-Kind-Kur ist eine medizinische Leistung, die von den Krankenkassen finanziert wird und 3 Wochen dauert. Diese drei Wochen sind gefüllt mit Gruppen- und Einzelgesprächen, Bewegungsprogramm, Ernährungsberatung, Entspannungsverfahren und vielem mehr. Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Pädagogen, Ernährungsberatern und Erziehern kümmert sich um Sie und Ihre Kinder. Die Mutter-Kind-Kur ist kein Urlaub, sondern die Möglichkeit zur aktiven Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation.

Wer darf eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kur beantragen?

Grundsätzlich alle Frauen, die Kinder erziehen oder erzogen haben und deren Ärztin oder Arzt die Notwendigkeit einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme attestiert.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten. Die Privatkrankenkassen leider nicht.

Wie komme ich zur Kur?

Das Formular 64  für Mutter/ Vater wird vom behandelnden Hausarzt ausgefüllt . Sollte das Kind mitbehandelt werden ist das Formular 65 beim Kinderarzt erhältlich.
Mit diesen ausgefüllten Formulare gehen die Versicherten dann zu ihren Krankenkassen und bekommen dort weitere Auskünfte.

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